A16 für Sups auf der Synode

Liebe Amtsgeschwister,

wir möchten uns ein letztes (?) Mal in Sachen „Ephoren-Gehalt“ melden.

Unsere Vorstöße auf verschiedenen Ebenen sind an vielen Stellen wahrgenommen worden und haben auch zu zahlreichen Diskussionen geführt. Es gibt unserer Einschätzung nach dennoch eine Mehrheit in der Synode, die eine entsprechende Zulage zum Ephorengehalt  – dann rückwirkend ab Januar 2017 –  beschließen wird. Diese Zulage wird dann zu einem de-facto A16-Gehalt für Superintendenten/innen führen.

Der dazu erforderliche Beschluss wurde zwar im November auf die nun anstehende Mai-Synode verschoben, allerdings hatte dies in erster Linie formale Gründe: Es fehlte noch die Zustimmung der anderen Kirchen aus der Konföderation. Gehaltseinstufungen werden auf Konföderationsebene immer noch gleichförmig beschlossen. Die entsprechenden Voten der anderen Konföderationskirchen lagen auf der Novembersynode noch nicht vor.

In der Veröffentlichung der Landeskirche „beraten und beschlossen“ aus 11/2016 wird über die Verschiebung kurz berichtet. Dort wird nun auch der Eindruck erweckt, dass der Beschluss für die von uns mehrfach eingeforderte Wiederherstellung der Durchstufung beim Pfarrgehalt von A13 nach A14 mit der 10. (statt bisher 12.) Stufe ebenfalls nur verschoben worden sei. Wir wissen aber aus zuverlässiger Quelle, dass es für diese Durchstufung derzeit keine Mehrheit gibt, somit nur das Ephorengehalt angehoben würde.

Nun wird die Angelegenheit am Sonnabend, dem 6. Mai als vorletzter (!) Tagesordnungpunkt der Synode behandelt. Wahrscheinlich wird dann schon Aufbruchsstimmung herrschen, so dass Kraft, Zeit und Nerven fehlen, die Angelegenheit erneut zu diskutieren. Wir werden den ehemaligen Vorsitzenden des Pastorenausschuss und Synodalen, Burkhard Kindler, bitten, unsere Bedenken dennoch vorzutragen. Es wäre darüber hinaus sicher ein eindrucksvolles Zeichen, wenn einige von Ihnen zu dem TOP als Zuschauer auf der Synode anwesend sein könnten. Um 9 Uhr beginnt der Tag im Henriettenstift. Wahrscheinlicher Zeitpunkt dieser Angelegenheit wird um 11 Uhr sein.

Wir sind uns jedenfalls sicher: Die zukünftige Unwucht in der Besoldung, die Ungleichbehandlung der verschiedenen Dienste und die große Gehaltsspreizung von im Schnitt gut 1.500 Euro (zwischen A13 und A16) monatlich werden unserer Kirche und unserem Beruf im pastoralen und ephoralen Dienst nicht gut tun.

Mit freundlichem Gruß

Ihr Pastorenausschuss

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