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Stellungnahme
des Pastorenausschusses zum
Entwurf einer neuen Kirchenverfassung

Einführung
Die Begründung des Vorhabens einer neuen Kirchenverfassung kann den Pastorenausschuss nicht überzeugen. An keiner Stelle werden die angeblichen Defizite der geltenden Verfassung anhand von Beispielen verdeut licht. Der Leser/die Leserin kann daher die behauptete Änderungsnotwendigkeit nicht in der Sache nachvollziehen, sondern muss diese glauben. Die bisherige Verfassung ist ca. 50 Jahre alt, für eine Verfassung ist das kein Alter. Etwa erforderliche Änderungen müssten von daher in die bestehende Verfassung eingearbeitet werden können. Es ist ebenfalls nicht ersichtlich, inwiefern das kirchliche Leben in den beiden ‚Referenzkirchen‘ Nordkirche bzw. EKM, an denen man sich orientieren will, durch eine neue Verfassung einen Aufschwung genommen hätte.

Präambel
Warum steht Verheißung hier im Singular? Welche konkrete biblische Verheißung ist gemeint? Vielen Menschen dürfte nicht klar sein, welche konkrete biblische Verheißung hier genau gemeint ist.

Art.2 Satz 1:
will man die Gemeinschaft aller Christen hervorheben oder will man auf die Gemeinschaft aller reformatorischen Kirchen abstellen? Beides zusammen ist allerdings in einem Satz kaum darstellbar. Die Weltgemeinschaft der Christen ist bekanntlich weitaus größer ist als die der reformatorischen Kirchen. Evtl . sollte es in einem zweiten Satz besser heißen: „Sie fühlen sich in besonderer Weise verbunden „.

Satz 2 ist u.E. sprachlich zu überarbeiten. Die Gottebenbildlichkeit gilt allen Menschen, nicht nur für Mitgliedern der Landeskirche (Satz 1) Dies lässt sich allerdings sprachlich u.E. nicht durch die Einfügung ‚wie alle Menschen‘ heilen.

Art. 3, Abs. 3
Eine (Kirchen-)Gemeinde wird stets rechtlich als Körperschaft des öffentlichen Rechts (KdöR) verfasst sein. Welchen Sinn hat dann aber die Rede von einer „Gemeinde auf Zeit“ in einem Absatz, der nicht rechtlich verfasste Formen kirchlichen Lebens anspricht? An späterer Stelle (Art. 17) wird ja genau dies versucht, das kirchliche Leben außerhalb der Parochie rechtlich zu regeln. Warum dann aberhier der zusätzliche und irritierende Verweis auf kirchliches Leben in rechtlich nicht verfasster Form?

Abs. 4
Hier wird die innere und äußere Einheit derart betont, dass sich die Frage stellt, ob dies tatsächlich mit dem Subsidiaritätsgedanken, der auf Selbstverwaltung und Klärung der eigenen Angelegenheiten und auf die Unterstützung der ortsnäheren Ebene abzielt, vereinbar ist.
Um die entscheidend wichtige Eigenständigkeit der kirchlichen Handlungsebenen und Körperschaften zu wahren, sollte lediglich von einer äußeren Einheit gesprochen werden. Andernfalls wäre dies ein Einfallstor, um in Konflikten zwischen kirchlichen Handlungsebenen (binnenkirchlich) den Klagenden ein Agieren gegen die innere Einheit vorzuwerfen.

Art. 7 (1)
Bereits hier sollte – wie in der bisherigen Verfassung – festgehalten werden, dass jedes Mitglied der Landeskirche zugleich (Mit-)glied einer Kirchengemeinde ist. Man ist zunächst Mitglied einer Kirchengemeinde und dann erst Mitglied einer Landeskirche. Eine von einer Gemeindezugehörigkeit abgelöste Mitgliedschaft ist nicht bekannt und macht u.E. auchkeinen Sinn.

(4) Die Rede vom „Regelfall“ ist abschwächend und öffnet Ausnahmeregelungen Tür und Tor. In der bisherigen Verfassung hieß es: jedes Glied der Landeskirche ist zugleich Glied einer Kirchengemeinde. Diese Formulierung ist u.E. beizubehalten. Umpfarrungen bleiben unbenommen.

Art. 8 (1)
Dieser sollte u.E. lauten: Mitglieder der Landeskirche und zugleich einer Kirchengemeinde … Da die Mitgliedschaft auch im Regelfall in einer Kirchengemeinde erworben wird (durch Taufe bzw. Wiedereintritt/Übertritt), sollte dies auch in der Verfassung zum Ausdruck kommen.

(2) sinngemäß ebenfalls: Die Mitgliedschaft in der Landeskirche und zugleich einer Kirchengemeinde

Abs.9 (2)
Der Satz „In besonderer Weise wendet sich die Landeskirche an junge Menschen“ erscheint uns als Verfassungsbestandteil unangemessen. Vor dem Gesetz (und vor einer Verfassung) haben alle Menschen/Mitglieder gleich zu sein. Eine Priorisierung junger Menschen wäre daher eo ipso eine (nicht gewollte) Diskriminierung älterer Menschen – bei allem Verständnis dafür, speziell junge Menschen erreichen zu wollen.

Art. 10
Eine programmatische Aussage an einen Personenkreis, der diese Verfassung wohl nie zu Gesicht bekommen wird, erscheint wenig sinnvoll.

Art. 11 (4)
„Bestimmte Dienste“ erscheint uns zu unbestimmt. Zudem wäre eine solche Übertragung jedenfalls bei beruflicher Tätigkeit bedenklich. Kirchliche Mitarbeiter gehören regelmäßig der Kirche an – und dies kann auch ohne Verstoß gegen die staatliche Gesetzgebung verlangt werden. Bei einer Öffnung kirchlicher Dienste für andere Personen könnten Arbeitsrichter fortan das Erfordernis der Kirchenzugehörigkeit als dann diskriminierend ansehen. Zudem müsste das Verhältnis zu Art. 13 Abs. 2 Entwurf geklärt werden.

Art. 12 (1)
(3) Hier wären neben den PrädikantInnen auch die LektorInnen zu erwähnen.

Art. 13 (1)
Hier wäre nicht nur vom Dienst, sondern auch vom Amt/Ämtern zu sprechen. Die Unterscheidung zwischen Ordination (Lebenszeitverpflichtung) und Übertragung eines Dienstes (konkrete Beauftragung) war in der Vergangenheit stets EKD-weit in allen Diskussion zum Thema Ordination betont worden. Warum sollte sie nun auf einmal wegfallen? Der zugesagte Schutz und die Förderung sollte nicht nur denen, die einen Dienst ausüben, sondern allen (also auch den Beurlaubten u.a.) zugutekommen.

Artikel 14 (2)
Wir würden an dieser Stelle die Formulierung ‚selbständig im Rahmen des geltenden Rechts‘ (statt: in eigener Verantwortung) begrüßen, weil nur diese dem Subsidiaritätsprinzip hinreichend Ausdruck verleiht.

Artikel 16 (2)
Der Satzteil „ist geschwisterlicher Besuchsdienst“ ist mißverständlich : Da der Begriff „Besuchsdienst“ im kirchlichen Sprachgebrauch bereits anderweitig besetzt ist (Gemeinde-Besuchsdienst), schlagen wir vor: „Geschwisterlicher Dienst“.

Arikel 17
(1) … die (statt „eine“) rechtlich verfasste Gemeinschaft. Andernfalls ergibt sich eine problematische Abwertung des Gemeindebegriffes, der dann völlig zerfließt und zu unbestimmt wird.
(2) Die Rede von ‚Personalgemeinde‘ direkt neben der Ortsgemeinde u.E. ist eine unverhältnismäßige Aufwertung dieser gegenüber der alten Verfassung, wo davon gesprochen wird, dass

a) nur ausnahmsweise und
b) nur nach Personenkreisen bestimmte Einheiten

als Personalgemeinde bezeichnet werden können.
Der Begriff der „Personalgemeinde“ ohne Konkretisierung ist ambivalent und erscheint uns von daher für das Intendierte (die Stärkung nichtgemeindlicher oder übergemeindlicher Arbeitsfelder) nicht angemessen. Der Begriff ist unbedingt zu konkretisieren und enger zu fassen.

Wird der Begriff funktional, d.h. von bestimmten Aufgabenfeldern her gedacht (z.B. Studierendengemeinde), was unkritisch wäre – oder wird er von profilierten Einzelpersonen her gedacht („geistliches Profil“, freikirchliches Modell, amerikan. Vorbilder) , die sich an die Gesamtheit der Mitglieder, evtl. auch Nichtmitglieder wenden? Letzteres könnte und würde die Gemeinschaft der Ordinierten, das geschwisterliche Miteinander und u.E. auch den Zusammenhalt in der Landeskirche u.E. nachteilig beeinträchtigen.

Denn nicht selten geschieht solche Profilierung einzelner auf Kosten anderer bzw. der Gesamtkirche. Von daher sollte hier unbedingt erneut beraten werden, in welchem Maße man hier Ausnahmen von der Regel und Sondersituationen tatsächlich etablieren will. Dies gilt auch für eine mögliche Außerkraftsetzung der Art- 20-27 KVerf, die eine problematische Priorisierung einzelner Bereiche zur Folge habenkönnte. Das gesamtkirchliche Interesse und der Zusammenhalt aller Beschäftigten sollte nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. Die Zeugnis- und Dienstgemeinschaft darf in der Verfassung nicht nur beschworen werden, sondern sie muss durch entsprechende Rahmenrichtlinien auch geschützt und gefördert werden.

In einer Zeit knapper Ressourcen kann ansonsten ein Verteilungskampf zwischen Orts- und Personalgemeinden entstehen, der allen Ebenen der Landeskirche zum Nachteil gereichen würde. Von daher ist klarzustellen, dass generell am Prinzip der Ortsgemeinden (Parochialprinzip) festgehalten wird.

Art. 19
Ein Widerspruchsrecht muss den betr. Kirchengemeinden auch nach der Abschaffung des Kirchensenates bleiben. (Subsidiaritätsprinzip, Barmen).

Art. 21 (2) 2
Die Formulierung  „er wirkt an der Besetzung von Pfarrstellen mit“ erscheint uns als eine zu schwache, die Kirchenvorstände bzw. Gemeinden benachteiligende Regelung zu sein. Mindestens ist hier einzufügen: „nach Maßgabe der Kirchengesetze“.

Die Gemeinden haben (im Wechsel mit der Ernennung) das Wahlrecht, durch welches die rechtliche Stellung des/er PastorsIn Die Formulierung der bish. Verfassung (… der KV hat im Rahmen des geltenden Rechts … für die Besetzung der Pfarrstellen … zu sorgen.) erscheint uns angemessener. Ein bloßes Mitwirkungsrecht dient weder den Gemeinden, den Pastoren noch der Landeskirche.

Die rechtliche Stellung des/der Pastors ergibt sich aus einer konsensualen Entscheidung vor Ort, auch bei Ernennung. Wer es mit dem Subsidiaritätsprinzip und der Eigenverantwortlichkeit von Ehrenamtlichen ernst meint, kann nicht andererseits deren Rechte beschneiden bzw. eingrenzen.

Artikel 22 (2)
Ist die Herabsetzung auf das 14. Lbj. wirklich sinnvoll (bisher: 16. Lbj.)? Einerseits ist die Beteiligung junger Menschen zwar wünschenswert, andererseits hat ein derart deutliches Abweichen vom staatlichen Recht zur Folge, dass in der öffentlichen Wahrnehmung kirchliche Beteiligungsrechte sehr niedrigschwellig oder leichtfertig verliehen werden (‚Verschleuderung‘). Dies kann nicht gewollt sein.

Artikel 26 (2)
Eine sogar in der Verfassung verankerte Verpflichtung der Übertragung best. Aufgabenbereiche der Gemeinden an das jeweilige Kirchenamt erscheint uns nicht sinnvoll. Sosehr eine einheitliche Regelung bei der Verwaltung aller Kirchengemeinden erwünscht sein muss, so wenig kann doch andererseits den Kirchengemeinden das Recht benommen werden, bestimmte Dienste und Aufgaben auch fremd zu vergeben. Ggf. ergeben sich dadurch auch Kostenvorteile für die Kirchengemeinden.

Art 29 Auftrag des Kirchenkreises
(1) Der Auftrag der Kirche wird nicht allein vom Kirchenkreis, sondern v.a. von und in den Kirchengemeinden wahrgenommen. Es sollte daher nicht vom „Auftrag der Kirche“, sondern nur von „den dem Kirchenkreis zugewiesenen Aufgaben“ die Rede sein.

Da der Kirchenkreis nach derzeitiger Systematik weitgehende Verteilungsmacht über die kirchlichen Mittel besitzt und den Kirchengemeinden nur eine knappe Mindestausstattung zugewiesen wird, hat er bereits nach derzeitigem Recht äußerst große Steuerungsmöglichkeiten. Diese gehören kontrolliert und unter Aufsicht gestellt. Wer das Subsidiaritätsprinzip benennt und anerkennt, muss von daher den Kirchengemeinden auch unhintergehbare Mindestausstattungen garantieren, die nicht unterlaufen werden können. Eine unabhängige Kontrolle ist u.E. unabweisbar, damit den Gemeinden ein angemessener KiSt-Anteil zugewiesen wird. Dies sollte auch für die Mindestausstattung an Pfarrstellen gelten.

(4) Die Eigentumsgarantie des Grundgesetzes hat auch innerhalb der Kirche und für die Kirchengemeinden zu gelten. Ein Ausgleich hat im Rahmen der landeskirchlichen ‚Finanzplanung zu erfolgen, damit nicht Begünstigter und Entscheider in eins fallen.

Die Entscheidung über die Stellenplanung sollte – wie in der bisherigen Verfassung – allein an Entscheidungen der Landeskirche gebunden bleiben (Art 36 (1) alt, weil nur so verhindert werden kann, dass weiterhin Pfarrstellen in den Kirchengemeinden zugunsten von Stabsstellen etc. des Kirchenkreises abgebaut werden und PfarrstelleninhaberInnen weiterhin unter dem Druck arbeiten müssen, dass ihre Stellen keinen Bestandsschutz genießen.

(5) Leitungsaufgaben sollten auch weiterhin von übergeordneter Stelle im LKA wahrgenommen werden, s.o.

Artikel 32
Wir fordern nachdrücklich die Beibehaltung des Begriffes Pfarrkonvent für die neue Verfassung ein. In der alten Verfassung war dieser in Art. 53 erwähnt. Dieser Artikel ist jedoch im neuen Entwurf ersatzlos gestrichen. Als Formulierung für diese Erwähnung des Konventes schlagen wir vor:

Es trifft sich regelmäßig ein Konvent der Ordinierten, der vom Superintendenten oder der Superintendentin einberufen wird.

Art 34 (1) 3
Es ist nicht ersichtlich, warum (nur) einer der beiden StellvertreterInnen des/der Sup. dem KKT angehören sollen. Wenn so sichergestellt werden soll, dass mind. einer dazugehört, ist dies auch zum Ausdruck zu bringen. Es spricht andernfalls aber nichts dagegen, dass beide StellvertreterInnen dem KKT angehören können. Die Regelung scheint im Übrigen entbehrlich, denn nur in sehr seltenen Fällen dürfte der/die Stellvertreter des Ephoren nicht ohnehin dem KKT qua Amt als Gemeindepastor angehören,

Artikel 35
(1)2. Über die Körperschaften sollte eine unabhängige Instanz die Aufsicht führen und nicht der Kirchenkreis, da niemand Richter in eigener Sache sein kann und der Kirchenkreis durch die Entwicklungen der letzten Jahre in einem Konkurrenzverhältnis zu den Gemeinden steht.

8. Es ist nicht ersichtlich, wie und warum der KKV bei der Bildung der Kirchenvorstände mitwirken soll oder gar muss. Auch dies widerspricht eklatant dem Subsidiaritätsgedanken, nachdem die nächsthöhere Einheit nur dort tätig wird, wo die basisnähere Instanz ihre Angelegenheiten nicht eigenständig zu regeln vermag.

Artikel 36
Die Bestimmung, dass unter den KKV-Mitgliedern ‚wenigstens zwei festangestellte PastorInnen‘ Mitglied zu sein haben, ist in den neuen Text zu übernehmen.

Artikel 37
Die Aufsicht anderer Stellen (sc: Landeskirchenamt) muss, wie in der bish. Verfassung , Art. 53 vorgesehen, unbedingt erhalten bleiben („unbeschadet der Aufsicht anderer Stellen“) da nur so die notwendige Distanz und Unabhängigkeit für sachgemäße neutrale Entscheidungen gewährleistet werden kann.

Artikel 38
(2) der bisherige Passus  „ist mit einer bestimmten Pfarrstelle verbunden“ muss um der Einheit des Amtes willen beibehalten werden. Die Formulierung im Entwurf „mit einer Pfarrstelle im Kirchenkreis“ kann und wird sonst im Sinne einer gemeindefreien Leitungsstelle fehlinterpretiert.

Art. 40
Um zu verhindern, dass der Kirchenkreis in die Interna der Kirchengemeinden eingreift, sollte es bei der alten Fassung (Art. 61 KVerf) bleiben, in der ausdrücklich nur die Kirchenkreistage und Kirchenkreisvorstände, nicht aber der/die Kirchenkreise selbst erwähnt werden.

43 (Personalausschuss)
Die Eingriffsmöglichkeiten und somit die Machtfülle des neuen Personalausschusses erscheint uns in vielerlei Hinsicht als zu groß. Dies gilt insbes. aus pastoraler Sicht für Punkt 7., Abs. (2),

45 (1)2
Die Erhöhung der Anzahl der berufenen Mitglieder(von 10 auf 12) läuft der Absicht und Planung entgegen, die Synode stärker demokratisch zu legitimieren und das Berufungselement zurückzudrängen. Die Zahl der Berufenen sollte reduziert und nicht erhöht werden. Die Forderung stammte aus der Synode selbst.

Art. 52
Das Amt des Landesbischofs ist nach Auffassung von PA bzw. Pfarrverein v.a. ein geistliches Amt. Dies kam in den bisherigen Punkten 2.a-f des Art. 64 (alt) zum Ausdruck. Dies sollte gestärkt werden, indem die bisherigen Passagen in die neue Verfassung übernommen werden.
Kritisch zu betrachten sind ferner (4) 4. (Festsetzung von Titeln und Dienstbezeichnungen ): darüber sollten u.E. Gremien entscheiden, nicht Einzelpersonen).

Art. 55 ‚Regionalbischöfe/innen
Die bisherige Bezeichnung Landessuperintendent/In brachte das Proprium der evangelischen Kirche und die Besonderheit dieses Amtes u. -E. hinreichend zum Ausdruck. Die Bezeichnung „Regionalbischof“ erscheint uns katholisierend. Das Prinzip und der Begriff der „Geistlichen Leitung“ (wie bisher) erscheint uns wesentlich besser geeignet, die Summe der Aufgaben zu umschreiben als die Rede vom bischöflichen Dienst.

Der Passus „… für eine Zusammenarbeit aller Kräfte im Sprengel zu sorgen“ (Art. 69.(2) e alt erscheint uns zentral und sollte deshalb auch Eingang in die neue Verfassung finden.

Art. 58 (Aufgaben des LKA)
Theologische Grundsatzfragen und der Öffentlichkeitsauftrag werden hier in einer Art und Weise an das LKA angebunden, dass die anderen Organe geschwächt oder in ihrem Einfluss beschränkt werden. Dies erscheint uns nicht sinnvoll. Dies gilt ebenfalls für (2).2 (Entwicklung von Konzepten)
Ferner sollte unbedingt Art. 94 (alt), der Teile des Subsidiaritätsprinzip vorsah (Anhörungsrecht nachgeordneter Aufsichtsstellen) beibehalten in den Art. 58 aufgenommen werden,
Das LKA war dem Art 92 (alt) nach eine Verwaltungsbehörde (… das LKA verwaltet…). Dies ist im Entwurf entfallen. Dadurch scheint uns eine der Kernaufgaben und –Kompetenzen des LKA nicht mehr hinreichend geregelt.

Art79 Grundsätze (Finanzverfassung)
(1) der Passus ‚ und ist in gesamtkirchlicher Verantwortung einzusetzen‘ widerspricht dem Gedanken der Subsidiarität und ist ein Einfallstor für Begehrlichkeiten, um die Mittel der Kirchengemeinden durch andere zu vereinnahmen. Sie untergräbt das Selbstbestimmungsrecht der kirchlichen Körperschaften und steht der verfassungsgemäßen Eigentumsgarantie entgegen.

Art 81 Finanzausgleich.
(2) Die in der bisherigen Verfassung vorgesehene Regelung, derzufolge ‚ an der Abgabenerhebung gehinderte Körperschaften (sc. Gemeinden und Kirchenkreise) durch ein Umlagerecht oder einen Rechtsanspruch auf Zuweisungen angemessen am kirchlichen Abgabenaufkommen beteiligt (werden), ist u.E. auch in die neue Verfassung zu übertragen.

A16 für Sups auf der Synode II

Liebe KollegInnen und Geschwister,

wie sicherlich viele schon erfahren haben, sind unsere Bemühungen seitens des Pastorenausschuss in Sachen Ephoralzulage (A16) auf der zurückliegenden Frühjahrssynode leider erfolglos geblieben.

Bekanntlich hatten wir in mehreren Initiativen versucht, einen Verbleib der Ephoralbesoldung bei A15 zu erreichen, weil wir der Auffassung waren, dass der Besoldungsunterschied zwischen PastorInnen und SuperintendentInnen auch damit bereits hinreichend sei.

Denn bekanntlich sind die Gemeindeanteile der Ephoren in den Superintendenturgemeinden in sehr vielen Kirchenkreisen ja bereits zur Entlastung der EphorInnen spürbar abgesenkt worden.

Die Regelung, nach der EphorInnen nun sogar rückwirkend zum 1.1.2017 ab dem vierten Amtsjahr eine solche Zulage zum Grundgehalt erhalten,  wurde nun zusammen mit anderen Änderungen im Bereich Besoldung-Versorgung, darunter z.B. dem Wegfall einer Günstiger-Regelung für Schwerbehinderte,  am Sonnabend, 6. Mai von der Synode nahezu einstimmig beschlossen.

Unser Dank geht an unser Mitglied und Synodalen Burkhard Kindler, der versucht hatte, den TOP vom Sitzungsende vorzuverlegen (was gelang) und erneut diskutieren zu lassen (was leider misslang).

Leider sind auch die Bemerkungen auf der Homepage der Landeskirche zum Thema »Bundesbesoldungsordnung« irreführend: derzeit ist weder geplant noch vorgesehen, von der Tabelle der Landesbesoldung abzuweichen.

Wir werden uns natürlich auch weiterhin um Gehaltsgerechtigkeit bemühen und uns vor allem beim Thema »Durchstufung nach A14« für eine bessere Lösung als die bisherige einsetzen.

Ihr Pastorenausschuss

A16 für Sups auf der Synode

Liebe Amtsgeschwister,

wir möchten uns ein letztes (?) Mal in Sachen „Ephoren-Gehalt“ melden.

Unsere Vorstöße auf verschiedenen Ebenen sind an vielen Stellen wahrgenommen worden und haben auch zu zahlreichen Diskussionen geführt. Es gibt unserer Einschätzung nach dennoch eine Mehrheit in der Synode, die eine entsprechende Zulage zum Ephorengehalt  – dann rückwirkend ab Januar 2017 –  beschließen wird. Diese Zulage wird dann zu einem de-facto A16-Gehalt für Superintendenten/innen führen.

Der dazu erforderliche Beschluss wurde zwar im November auf die nun anstehende Mai-Synode verschoben, allerdings hatte dies in erster Linie formale Gründe: Es fehlte noch die Zustimmung der anderen Kirchen aus der Konföderation. Gehaltseinstufungen werden auf Konföderationsebene immer noch gleichförmig beschlossen. Die entsprechenden Voten der anderen Konföderationskirchen lagen auf der Novembersynode noch nicht vor.

In der Veröffentlichung der Landeskirche „beraten und beschlossen“ aus 11/2016 wird über die Verschiebung kurz berichtet. Dort wird nun auch der Eindruck erweckt, dass der Beschluss für die von uns mehrfach eingeforderte Wiederherstellung der Durchstufung beim Pfarrgehalt von A13 nach A14 mit der 10. (statt bisher 12.) Stufe ebenfalls nur verschoben worden sei. Wir wissen aber aus zuverlässiger Quelle, dass es für diese Durchstufung derzeit keine Mehrheit gibt, somit nur das Ephorengehalt angehoben würde.

Nun wird die Angelegenheit am Sonnabend, dem 6. Mai als vorletzter (!) Tagesordnungpunkt der Synode behandelt. Wahrscheinlich wird dann schon Aufbruchsstimmung herrschen, so dass Kraft, Zeit und Nerven fehlen, die Angelegenheit erneut zu diskutieren. Wir werden den ehemaligen Vorsitzenden des Pastorenausschuss und Synodalen, Burkhard Kindler, bitten, unsere Bedenken dennoch vorzutragen. Es wäre darüber hinaus sicher ein eindrucksvolles Zeichen, wenn einige von Ihnen zu dem TOP als Zuschauer auf der Synode anwesend sein könnten. Um 9 Uhr beginnt der Tag im Henriettenstift. Wahrscheinlicher Zeitpunkt dieser Angelegenheit wird um 11 Uhr sein.

Wir sind uns jedenfalls sicher: Die zukünftige Unwucht in der Besoldung, die Ungleichbehandlung der verschiedenen Dienste und die große Gehaltsspreizung von im Schnitt gut 1.500 Euro (zwischen A13 und A16) monatlich werden unserer Kirche und unserem Beruf im pastoralen und ephoralen Dienst nicht gut tun.

Mit freundlichem Gruß

Ihr Pastorenausschuss

Von finanzieller Wertschätzung ephoraler und pastoraler Arbeit – die Schere geht weiter auseinander

Ein Kommentar von Thomas Arens

Neulich sprach mich eine Kollegin an. Sie sei sehr erfreut über die Meldung in „Beraten und beschlossen“ (11/2016, S.6 „Ein Beschluss…“), dass die Höherstufung nach A-14 für PastorInnen nach einem Beschluß der Synode schon früher erfolgen solle als mit Vollendung des 53. Lebensjahres. Außerdem gehe sie davon aus, dass die Zulage für SuperintendentInnen nicht kommen werde, wenn die anderen Kirchen der Konföderation nicht mitziehen. Man kann den Artikel tatsächlich so verstehen. Aber leider musste ich die Kollegin enttäuschen: Die Zulage nach A-16 wird kommen, Konföderation hin oder her. Die  frühere Durchstufung nach A-14 jedoch wird nicht kommen. Offizielle Begründung: Davon gehe kein positiver Anreiz für die Nachwuchswerbung aus. Dass es für eine frühere Durchstufung andere gute Gründe gäbe: Wertschätzung, Arbeitsbelastung, Motivation der Älteren (45+), größere Gerechtigkeit, kleinere Gehaltsschere von SuperintendentInnen und Pastoren, gute Haushaltslage…. wird offensichtlich nicht gesehen. Schade. Für die einen gibt es genügend Geld, für die anderen nicht. Leider konnte ich der Kollegin eine harte Landung auf dem Boden der landeskirchlichen Realitäten nicht ersparen. Trotzdem: Frohe Weihnachten mit ihren 6 Gottesdiensten!

 

 

Konfliktmanagement

Von Konflikten, offenen oder verdeckten, können wir alle ein Lied singen. Wir sind selbst Zielscheibe oder werden in Konflikte anderer hineingezogen. Für nicht wenige KollegInnen sind Konflikte deshalb angstbesetzt und mit leidvollen Erfahrungen bis hin zum Stellenwechsel oder Burnout verbunden.

Aus diesem Grund befasste sich der Pastorenausschuss auf seiner Klausurtagung vom 6. -8. November in Bergkirchen intensiv mit diesem Thema. Denn ein großer Teil unserer Arbeit besteht darin, KollegInnen in bereits eskalierten Konfliktsituationen zu beraten und zu begleiten.

Als beruflich mit dem Thema Konfliktmanagement befasste Referentin führte uns Sigrid Lieberum (Hannover) in das Thema ein. Bei der Bearbeitung eines konkreten Falles wurde uns bewusst, wie vielschichtig Konflikte sein können und wie persönliche und strukturelle Anteile ineinander greifen. Und wie viel Zeit und Professionalität die sachgemäße Bearbeitung (eigentlich) braucht. Hier sehen wir Defizite, die oft einseitig zulasten der KollegInnen gehen. Sie sind zu unguter Letzt die einzigen, auf die man dienstlich und rechtlich Zugriff hat.

Unser Rat: Wenden Sie sich schon in der Frühphase eines Konfliktes an Ihre/n PA-Vertreter/in oder eine Kollegin ihres Vertrauens. In Dienstrechtsfragen ist Pastor em. Herbert Dieckmann (Tel. 05151 – 10 60 53; E-Mail: Herbert.Dieckmann@evlka.de.) ein erfahrener Ansprechpartner.

Infobrief 2016

An die TeilnehmerInnen des
Generalkonventes im Sprengel Hannover

Liebe Amtsgeschwister,
liebe Kollegen im Pfarrberuf,

auch in diesem Jahr möchten wir Euch und Ihnen aus der Arbeit des Pastorenausschusses berichten, der sich auch im zurückliegenden Jahr wiederum mit zahlreichen Belangen, die unseren Beruf betreffen, auseinandergesetzt hat.

Alle unsere Äußerungen standen unter der Prämisse, die Attraktivität des Pfarrberufes zu wahren und die Rahmenbedingungen pastoraler Arbeit wieder zu verbessern, sodass unsere pastoralen Kernkompetenzen in Seelsorge und Verkündigung zum Tragen kommen können.

Leitungsgespräche: In Gesprächen mit der Kirchenleitung, insbesondere mit Personaldezernat sowie an anderer Stelle haben wir uns permanent u.a. für die Überschaubarkeit von Pfarrbezirken eingesetzt, die nicht über 2.500 Gemeindeglieder herausgehen sollten. Dienstvereinbarungen ist nach unserer Auffassung eine Wochenstundenarbeitszeit von 40h zugrunde zu legen.

Im Bereich des Dienstwohnungsrechts plädieren wir für eine zeitnahe Pfarrhaus-Modernisierungen, um den vorhandenen Sanierungsstau abzuarbeiten und endlich wieder attraktive Wohnmöglichkeiten zu gewährleisten, die Synode hat hierfür ja auch erneut umfangreich Mittel bereitgestellt. Bei Anmietungen von Dienstwohnungen sowie Ausnahmen von der Dienstwohnungspflicht setzen wir uns für flexible Lösungen ein. Im Gespräch sind wir mit dem Personaldezernat auch weiterhin bei der Frage, ob optional Dienstwagen – gerade im ländlichen Bereich – gestellt werden können, um Standortnachteile abzumildern.

In Besoldungsfragen haben wir uns bei der Stellungnahme zum neuen Besoldungs-Ergänzungsgesetz, dass demnächst auf der Frühjahrssynode eingebracht werden wird, dafür eingesetzt, die Durchstufung nach A14 nicht erst mit der 12., sondern bereits mit einer früheren Stufe vorzunehmen, wie es in vielen anderen Landeskirchen auch geschieht, damit auch jüngere KollegInnen davon partizipieren (und auch, um Abwanderung zu vermeiden).

Ebenfalls setzen wir uns dafür ein, die Besoldung auf die eigentlich im EKD-Besoldungsgesetz vorgesehene Bundesbesoldung umzustellen, was ebenfalls eine deutliche Verbesserung ausmachen würde. Wir haben uns sodann gegen eine Besoldungserhöhung bei den Ephoren von A15 auf A16 ausgesprochen, weil wir der Auffassung sind, dass dies die Dienstgemeinschaft der Ordinierten unnötig hierarchisieren würde – und weil durch die Reduzierung des Gemeindeanteils im Ephorendienst ja auch bereits deutliche Erleichterungen vorgenommen worden sind. Der Pastorenausschuss war im Übrigen in dieser Frage nicht offiziell angehört worden, was wir moniert hatten. Eine zu große Spreizung bei den Gehältern ist nach Auffassung des PA nicht sachangemessen und entspricht nicht der besonderen Dienstgemeinschaft, die uns im Pfarramt verbindet.

In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass der Pastorenausschuss sich klar gegen Bestrebungen gewandt hat, die Nominierung der stellvertretenden EphorInnen nicht mehr durch den Pfarrkonvent, sondern durch den jeweiligen KKV durchzuführen. Wir sind der Auffassung, dass im Gegenteil die Konvente zu stärken und zu unterstützen seien, weil das Miteinander in der Dienstgemeinschaft letztlich für erfolgreiche Arbeit, die letztlich im gesamtkirchlichen Interesse ist, entscheidend ist.

Bei einer Exkursion in das Haus Inspiratio in Barsinghausen konnten sich der PA dagegen von der erfolgreichen Arbeit, die dort geleistet wird, überzeugen. Die langjährigen Bemühungen unserer Landeskirche, KollegInnen, die von Burnout betroffen sind, hier ein gutes Angebot zur Wiederherstellung der Dienstfähigkeit zu machen, sind anzuerkennen. Freilich wäre es noch besser, wenn die Rahmenbedingungen im Pfarrberuf so ausgestaltet würden, dass dies gar nicht erforderlich wäre. Das Thema Dienstunfähigkeit (ganz oder teilweise) war auch zentral in vielen Personalgesprächen und Beratungsgesprächen. Es wird u. E. auch zukünftig vorn auf der Agenda bleiben. Gerade auf dem Hintergrund des kommenden Pfarrermangels sollten alle Beteiligten ein vitales Interesse daran haben, die Dienstfähigkeit aller zu erhalten und Rahmenbedingungen im Pfarrberuf so auszugestalten, dass eine erfolgreiche Wiedereingliederung nach der Krankheitsphase vorgenommen werden kann (Hamburger Stufenmodell).

Der Pastorenausschuss hat seine Öffentlichkeitsarbeit neu aufgestellt. Dazu gehört die neue Homepage, ein sog. E-Mail-Template für Rundmails an alle Pfarrerinnnen und Synodalen, bessere Erreichbarkeit und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der internen Kommunikation. Wir versprechen uns dadurch eine verbesserte öffentliche Wahrnehmung und eine erfolgreichere Interessenvertretung sowie schnellere Reaktionsmöglichkeiten.

Bei Problemlagen wenden Sie sich bitte zeitnah an uns, in aller Regel können durch Beratungsgespräche Probleme vermieden oder aber abgemildert werden.

Ihr Pastorenausschuss

Ellen Kasper,
Vorsitzende

Andreas Dreyer,
stellv. Vorsitzender,
zugleich zuständig für den Sprengel Hannover.

Zulage zum Ephorengehalt nach A16

An die Mitglieder der Landessynode
der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Stellungnahme des Pastorenausschusses
Hannover mit der Bitte, die Entscheidung
der Synode zu überdenken

Sehr geehrtes Synodenmitglied!

Der Pastorenausschuss unserer Landeskirche wendet sich mit diesem Rundbrief an Sie, da auf der letzen Synodaltagung im November – für uns überraschend -, eine Zulage zum Gehalt der Superintendentinnen und Superintendenten beschlossen wurde, die einer Erhöhung von A15 auf A16 entspricht.

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Mehr Beratungsbedarf durch
vermehrtes Organisationsversagen

„Wer nun die einzelne PfarrkollegIn angemessen beraten will, muss sich stets diese lange Reihe der Widersprüche in unserer Landeskirche ins Gedächtnis rufen“, schreibt Pastor i.R. Herbert Dieckmann. Der ehemalige Vorsitzende des PA und des Hannoverschen Pastorenvereins (HPV) sieht die ratsuchende Kollegin oder Kollegen mit seinem bzw. ihrem persönlichen Beratungsanliegen ganz am Ende einer langen Kette eines nunmehr zwanzigjährigen Organisationsversagen unserer Landeskirche. Weiterlesen

Gemeindeanteil für Sups

Der PA hält es für problematisch, wenn sich die ephorale Ebene gemäß des neuen Erprobungsgesetzes noch weiter von der gemeindlichen entfernt. Das Erprobungsgesetz sieht vor, dass eine Superintendentin oder ein Superintendent künftig keine Gemeindeanbindung mehr haben sollen, sondern als PastorIn auf Kirchenkreisebene angestellt wird und sich eine Predigtstätte frei wählen kann. Weiterlesen

A14 schon ab 45 Jahren

Der Pastorenausschuss bekräftigt und erneuert seine Forderung, die Regelbesoldung im Pfarrdienst der Landeskirche nach der Besoldungsgruppe A14 nicht erst ab der 12. Stufe, d.h. mit dem Erreichen des 53. Lebensjahres, sondern bereits ab der 10. Stufe, d.h. mit dem Erreichen des 45. Lebensjahres, wiederherzustellen. Weiterlesen